Ich habe beschrieben, wie Terisa für mich begonnen hat und wie ich arbeiten möchte. Heute schaue ich ein bisschen in die Zukunft: Was soll Terisa werden?
Der Kern von Terisa ist Haltung. Der positive Blick auf das letzte Kapitel des Lebens, mit all seinen Herausforderungen und schönen Momenten. Aus dieser Haltung wollen wir Inhalte entwickeln die vor, während und nach diesem Lebensabschnitt Orientierung bieten. Was wird passieren? Was macht das mit mir? Wie kann ich darauf reagieren und das Beste für mich rausholen. Dabei müssen Inhalte eng verknüpft sein mit Lösungen, mit Produkten, die wir selbstbewusst empfehlen. Der Fokus soll ein Stück weg vom einzelnen Moment hin auf die gesamte Pflegereise. So wird Terisa ein Stück Weggefährte.
Ich möchte Menschen erreichen, bevor aus Pflege eine Herausforderung wird. Pflegende Angehörige erreichen, und ihren dabei helfen weniger zu reagieren und mehr zu gestalten. Ich möchte einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass wir positiver auf das Thema altern schauen.
Dabei werde ich viele großartige Gespräche führen und lernen. Es werden nicht nur leichte, sondern auch ernste Themen sein. Aus diesen Gesprächen werden sich zahllose Fragen ableiten, die wir unvoreingenommen beantworten wollen. Wenn Produkte Lösungen sind, schauen wir uns diese mit kritischem Blick an, weil wir wissen, dass wir mit Empfehlungen aktiv in das Leben Anderer eingreifen. Daraus leitet sich eine Verantwortung, die ich ernst nehmen will.
Wenn ich ein paar Jahre nach vorne schaue, wird Terisa dir viele Einstiegspunkte bieten, wird dich an die Hand nehmen und dich durch das Thema führen. Dabei werden wir uns auch auf das Angebot von anderen stützen, denn Pflege ist für Terisa allein viel zu groß. Wir werden also ein Netzwerk aufbauen, das an den Stellen übernimmt, an denen unsere Verantwortung endet.
Terisa soll auch unterhalten: Ich stelle mir Inhalte vor, die dich schmunzeln lassen, Angebote die Ablenkung bieten, wenn es gerade nicht so einfach läuft. Vor allem soll Terisa nicht nur ein Wegweiser sein, sondern eine Hilfestellung für alle Weggabelungen.
Ich sehe Terisa auch als junges, wachsendes Unternehmen. Ich starte diese Reise mit meinem Geschäftspartner und Freund Johannes Woll. Bootstrapped sagt man neu-deutsch. Mit eigener Kraft, aus dem laufenden Geschäft unserer Digitalagentur fastfwrd werden wir Terisa das Laufen beibringen. Das geht heute besser als je zuvor, mit all den tollen KI-Werkzeugen, mit denen ich spielen darf. Dabei bringen wir aber genug altmodische Perspektive mit, um zu wissen, dass es an vielen Stellen eine menschliche Hand braucht. Sonst wird es sich nicht echt anfühlen.
Meine Rolle ist dabei eher die eines Architekten. Ich denke in Prozessen, in Kausalitäten, in Systemen. Ich habe Spaß daran, Dinge neu zu bauen und laufend zu optimieren. Auch das wird nötig sein, nicht immer wird alles im ersten Wurf passen. Johannes bringt dabei seine ganz eigenen Perspektiven rein. Das ist wichtig. Wir müssen auf viele Dinge gemeinsam schauen, gerade am Anfang. Aber ich würde meinen Part so beschreiben: Ich will die technische und prozessuale Seite sauber aufziehen. Ich will verstehen, wie aus dem, was wir sehen und lernen, etwas entsteht, das später Bestand hat. Nicht perfekt. Aber echt
Am Ende ist das für mich die eigentliche Frage: Wie wird aus Lernen etwas, das trägt? Wie wird aus Kuration ein Angebot? Wie wird aus Content ein Zugang? Und wie wird aus einem Thema, das uns nicht loslässt, etwas, das anderen wirklich hilft? Genau darauf arbeite ich gerade hin. Schritt für Schritt.

